Buchbotschaften
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Eckdaten:
.:||Titel: Wenn du stirbst...
.:||Autor: Lauren Oliver
.:||Erschienen: September 2010
.:||Seitenzahl: 447
.:||Preis: 19,90 Euro
.:||Verlag: Carlsen
Klappentext:
Was wäre, wenn heute dein letzter Tag wäre? Was würdest du tun? Wen würdest du küssen? Und wie weit würdest du gehen, um dein Leben zu retten?
Samantha Kingston ist hübsch, beliebt, hat drei enge Freundinnen und den perfekten Freund. Der 12. Februar sollte eigentlich ein Tag werden wie jeder andere in ihrem Leben: mit ihren Freundinnen zur Schule fahren, die sechste Stunde schwänzen, zu Kents Party gehen. Stattdessen ist es ihr letzter Tag. Sie stirbt nach der Party bei einem Autounfall. Und wacht am Morgen desselben Tages wieder auf. Siebenmal ist sie gezwungen diesen Tag wieder und wieder zu durchleben. Und begreift allmählich, dass es nicht darum geht, ihr Leben zu retten. Zumindest nicht so, wie sie dachte ...
Meine Meinung:
Das Buch ist in einem lockeren, fließendem, Teenie-Styl geschrieben. Das Leben von Samantha Kingston liest sich einwenig wie die jugendliche Version von Sex and the City. Die verschiedenen Charaktere und Situationen sind genau so wie ich mir moderne Heranwachsende vorstelle oder wie ich sie eben auch kenne. Der Schreibstil und das Verhalten passen also schon mal gut überein, obwohl die schwere Thematik, das auseinander setzen mit dem Tod, dabei einwenig runter gespielt wird.
Sam durchlebt den Tag an dem sie gestorben ist mehrmals und die einzelnen Kapitel der Geschichte sind dabei immer in die Tage und verschiedene Lebensabschnitte unterteilt, manchmal scheinbar einfach nur nach "Sam's-Weißheiten" benannt. Die Unterteilung finde ich gut gewählt und man behält von Anfang an den Überblick über Zeit und Raum. Auch die vielen Charaktere, die entweder eine große Rolle spielen oder nur am Rande erwähnt werden, werden toll Beschrieben und entwickeln auch mit nur wenigen Worten so viel tiefe das sie sofort im Gedächtnis hängen bleiben und man die ganze Story über weis von wem die Rede ist.
Der Schwerpunkt der Geschichte soll ja das umstrittene Thema "Leben nach dem Tod" sein, das wohl umfangreichste Thema was man sich aussuchen kann, den niemand kann sagen was nun wirklich passiert, jeder möchte etwas anderes Glauben und das ist auch okay, die Vorstellung das man den letzten Tag immer wieder lebt und sich auch immer wieder an die Tage davor erinnert ist äußert interessant und es ist nur schwer vorstellbar wie man sich in solch einer Situation selber verhalten würde. Daher find ich die Geschichte die Lauren Oliver einem vorsetzt schon sehr glaubwürdig, ich denke schon das ein Mensch sein verhalten von Grund auf ändern kann. Außerdem finde ich es sehr gut das die Autorin das Buch sehr ernst zu ende gebracht hat und auch während der Geschichte gut den Ernst der Lage vermittelt hat. Das Ende war unerwartet, bzw. ich hatte die ganze Zeit gehofft, dass die Geschichte vielleicht ein anderes Ende nimmt, aber dieses ist gut gewählt und jagt einem echt Gänsehaut über den Rücken.
Fazit:
Ein tollen Jugendbuch, auch für ältere Generationen, vielleicht für Teenager verständlicher und passender, aber vom tieferen Sinn ansprechend für Jung und Alt. Ich bin gespannt auf das nächste Buch dieser Autorin.
Die Protagonistin Samantha „Sam“ Kingstons gehört zur beliebtesten und angesehensten Mädchenclique ihrer Highschool. Sie ist beliebt und gibt sich nur mit den Leuten ab, die es nach Meinung ihrer Freundinnen auch verdienen. Lindsay ist Anführerin dieser Clique und das was man in Jugendkreisen wohl eine echt „Bitch“ nennt, sie macht alle nieder, die ihr ein Dorn im Auge sind oder die sie einfach schrecklich findet und Sam, als auch die anderen der Clique Ally und Elody machen munter mit.
Am 12. Februar ist Valentinstag und als Sam an diesem Morgen aufwacht ahnt sie noch nicht, was passieren wird. Zusammen mit ihren Freundinnen fährt sie zur Schule und verlebt einen wohl typischen Highschool-Valentinstag. Sie erhält viele Rosen, was ihr sehr wichtig erscheint, da man anhand der Rosen sehen kann, wie beliebt ein Mädchen ist. Auch ihr ehemaliger Jugendfreund Kent hat ihr eine besonders schöne Rose überbringen lassen. Allerdings findet sie das gar nicht toll, denn Kent ist ein Aussenseiter und mit denen will sie nichts zu tun haben – oder?
Heute soll ein besonderer Tag sein, denn Sam möchte mit Rob heute ihr erstes Mal erleben. Die Mädels beschließen auf Kent´s Party zu gehen, weil dort eben alle angesagten Jugendlichen hingehen werden. Die Party verläuft allerdings alles andere als gut und endet mit einem Autounfall bei dem Sam stirbt – oder?
Der Wecker klingelt und als Sam aus ihrem Traum aufwacht und auf die Datumsanzeige schaut erschrickt sie, es ist Freitag, der 12. Februar... aber das war doch gestern? Oder?
Das Buch „Wenn Du stirbst zieht Dein ganzes Leben an Dir vorbei sagen sie“ ist Lauren Oliver´s Debütroman, in welchem sie das Thema Tod aus einem ganz interessanten Blickwinkel betrachtet. In dieser Geschichte, welche aus Sicht der Protagonistin geschildert ist, erlebt diese immer wieder den selben Tag. Zuerst wird ihr nicht klar, warum oder weshalb das so sein könnte. Sie fragt sich was, sie wohl gemacht haben könnte und wieso ausgerechnet ihr das wiederfährt. Aber mit jedem Mal gestaltet sie ihren Tag anders, sie fängt an über ihr Verhalten und das ihrer Freundinnen nachzudenken. Stellt fest, welche Fehler sie gemacht hat und das sie oft den unwichtigen Dingen im Leben mehr Bedeutung geschenkt hat als den Wichtigen. Sie versucht die Sachen gerade zu biegen, böse Dinge die sie gesagt hat, wieder gut zu machen. Und sie stellt fest, daß ihr manch einer mehr bedeutet, als sie jemals vermutet hätte.
In diesem Buch wird der Leser an vielen Stellen direkt angesprochen, dies geschieht durch die Protagonistin, welche dem Leser Fragen stellt. Es regt den Leser an, darüber nachzudenken, was man ihrer Stelle tun würde und was man vielleicht an der eigenen Einstellung ändern sollte, um ein wirklich sinnvolles Leben zu haben. Was würdest Du tun, wenn Du wüsstest, daß heute Dein letzter Tag ist? Mit wem würdest Du sprechen, was würdest Du sagen...
Was wie ein Highschool-Teenager-Roman beginnt entpuppt sich als wirklich bemerkens- und lesenswerter Jugendroman mit Tiefgang. An manchen Stellen hätte ich mir es etwas ausführlicher gewünscht. Die Hauptfigur als auch die Nebenfiguren sind sehr gut durchdacht, wenn auch an manchen Stellen etwas sehr mit Klischee gespielt wurde.
Inhalt:
Was würdest du tun, wenn heute dein letzter Tag wäre? Würdest du dich von den Menschen, die du liebst verabschieden? Dinge in Ordnung bringen oder doch etwas ganz Verrücktes tun? Jemandem die Meinung sagen oder ganz waghalsig Fallschirmspringen? Aber was wäre, wenn sich dein letzter Tag immerzu wederholen würde und du nichts dagegen tun kannst?
Meinung:
Samantha Kingstons letzter Tag beginnt wie jeder Andere. Sie steht kurz bevor ihre beste Freundin Lindsay sie abholt auf, schüttelt ihre kleine Schwester Izzy ab und stürmt in ihrem Valentinstagsoutfit aus dem Haus, ohne sich von ihren Eltern zu verabschieden. Gemeinsam mit Ally und Elody freuen sich die Freundinnen auf diesen ganz besonderen Tag. Sie malen sich aus, wie viele Rosen wohl jede von ihnen bekommen wird. Denn je mehr Rosen ein Mädchen bekommt, desto beliebter ist sie an ihrer High School.
Darüber hinaus soll für Sam dieser Tag allerdings besonders werden, denn am Abend ist sie mit ihrem Freund Rob verabredet, mit dem sie ihr erstes Mal verbringen will. Doch dazu kommt es nicht, denn am Abend geht es auf eine Party und dort läuft alles schief. Als die Mädchen in der Nacht gemeinsam nach Hause fahren, erleiden sie einen Autounfall unc Samantha stirbt.
Doch sie ist nicht tot. Stattdessen wacht sie durch das Klingeln ihres Weckers auf. Es ist der 12. Februar. Valentinstag. Sam kann es nicht fassen. Ist es wirklich möglich, dass sie gestern Abend – oder besser gesagt heute Abend – bei einem Autounfall stirbt? Oder war das alles nur ein böser Traum?
Lauren Oliver schreibt über ein sehr delikates Thema, den Tod, und schafft es dabei sich von anderen Büchern, die sich ebenfalls damit befassen, abzuheben. Und obwohl die Idee eines sich ständig wiederholenden Tages nicht neu ist, überrascht sie den Leser immer wieder.
Der Prolog des Buches hätte wohl nicht besser geschrieben sein können. In diesem lässt die Autorin den Leser mit Faszination und einer gehörigen Portion Neugierde zurück. Er beschreibt die letzten Minuten von Samantha Kingston, ihre Gedanken, ihre Gespräche mit den besten Freundinnen und auch das Philosophieren darüber, wie der Tag hätte besser verlaufen können, wenn sie nur gewusst hätte, dass sie zum letzten Mal an genau diesen Bäumen am Straßenrand vorbeifahren wird, zum letzten Mal den Schulflur hinunterläuft und Dinge zum ehemals besten Freund sagt, die sie nie wieder zurücknehmen kann.
Sam ist ein ganz normaler amerikanischer Teenager. Aus ihrer Sicht wird der Roman erzählt und dabei spricht sie auch hin und wieder den Leser direkt an. Dadurch wird man selbst zum Nachdenken anregt und überlegt, was man wohl an ihrer Stelle tun würde. Diese Verknüpfung zwischen Hauptfigur und Leser zieht sich durch das gesamte Buch.
In Sams Welt ist nicht alles rosarot, obwohl sie zu den beliebtesten Mädchen der Abschlussklasse gehört und tolle Freundinnen hat. Sie hat einen Freund, um den sie haufenweise Mädels beneiden, aber dennoch ist sie ein Mitläufer. Samantha war nicht immer das angesehene Mädchen in den sexy Klamotten. Früher wurde sie gehänselt wegen ihrem roten Gesicht mit den hellen Flecken, wenn sie nervös war oder sich schämte. Doch das liegt in der Vergangenheit und heute schließt sie sich den anderen an, wenn es darum geht „Psycho-Juliet“ eins reinzuwürgen. Dabei kennt sie Juliet Sykes eigentlich gar nicht.
Durch ihren Tod bekommt Sam eine andere Sichtweise auf ihr Leben. Sie erkennt, dass ihr Freund Rob nicht unbedingt der Traummann ist, den sie sich erhofft hat und mit dem sie ihr erstes Mal verbringen will. Auch Lindsay hat Geheimnisse von denen sie nichts ahnt und Sam testet ihre Grenzen aus. Denn je häufiger sich dieser letzte Tag wiederholt, desto mutiger wird sie und bricht aus der ihr zugeteilten Rolle aus. Das ist auch gut so, denn mit Samanthas Persönlichkeit konnte ich als Leser nicht sonderlich viel anfangen. Sie ist zu sehr von anderen beeinflusst und benimmt sich manchmal wie eine eingebildete Zicke.
Der Tag wiederholt sich ständig und dennoch wird es nicht langweilig, weil die Autorin immer wieder neue, dem Leser bisher nicht eröffnete Aspekte einbringt. Und Fragen tauchen auf: Was muss Sam tun, damit der tödliche Unfall nicht geschieht? Kann sie diesen überhaupt verhindern? Oder besteht ihre einzige Möglichkeit diesem Teufelskreis zu entkommen bestimmte Dinge zu erledigen, um dann die ewige Ruhe zu finden? Diese und andere Fragen begleiten das Lesen von Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie.
Das Buch hinterlässt ein beklemmendes Gefühl, das einerseits schon aus der Thematik heraus entsteht, andererseits auch deshalb, weil Sam ihren letzten Tag immer und immer wieder erlebt, ohne dass sich irgendjemand sonst daran erinnern kann. Nur sie weiß, wie sich ihre Mitmenschen ihr gegenüber verhalten haben, nur sie sieht Dinge, die bisher im Verborgenen existiert haben.
Fazit:
Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie ist ein bedrückender Roman über den Tod. Hauptfigur ist Samantha Kingston, ein wohl typischer amerikanischer Teenie. Sie ist beliebt und gemeinsam mit ihren Freundinnen nimmt sie keine Rücksicht auf weniger angesehene Mädchen, denn es gibt immer jemanden, der ausgelacht und verarscht wird. Dennoch ist sie eigentlich nur ein Mitläufer und der tödliche Autounfall lässt sie dies nur allzu genau erkennen. Der sich ständig wiederholende letzte Tag wird für sie von einer Hölle auf Erden zu einer Chance ihr Leben zu ordnen und Dinge wiedergutzumachen. Lauren Olivers Idee ist vielleicht nicht neu, aber dennoch überrascht sie den Leser mit ihrem Buch und überzeugt den Leser vor allem mit ihrem Schluss.
Inhalt:
Samantha Kingston und derren drei besten Freundinnen haben den ganzen Tag, die Sachen im Kopf, die man nunmal als oberflächliche verzogene Göre hat.
Am Valentinstag haben ihr Freund und sie sich vorgenommen ihr ersten Mal zu haben. Vor der großen Entjungferung soll eine Party stattfinden, doch anstatt ihre Unschuld zu verlieren stirbt Samantha bei einem Autounfall.
Samantha ist allerdings nicht wirklich tod, für sie beginnt der selbe Tag immer und immer wieder, die verschiedenen Teile fügt sie zusammen und bemerkt wie falsch alles ist.
Meine Meinung:
Ehrlich gesagt hat das Cover des Buches mich schon nichts gutes Ahnen lassen. Wie man doch so schön sagt : "Außen Hui, Innen Pfui!" Eine schöne Verpackung macht eben nicht alles wet. Im Großen und Ganzen ist die eigentliche Idee hinter dem Buch nicht einmal schlecht, leider nur sehr "tolpatschig" verpackt worden. Ich hatte schon nach den ersten 20 Seiten keinerlei Lust mehr meine Zeit damit zu verschwenden uninteressanten Quatsch über Samantha und ihre Freundinnen zu lesen. Absolut unsymphatische, hochnässige und von sich selbst besessene Fetischistinen. Absolut kein Inhalt dahinter, nichts besonders, null. Hat ein wenig was von einem Teeniefilm mit dem Entjungferungsplan gehabt.
Meiner Meinung nach absolute Geldverschwendung, nicht empfehlenswert und -100% an Bildungswert. Kein Buch das das Herz berrührt und zum Nachdenken anregt.
Was würdest Du machen, wenn Du nur noch einen Tag zu leben hast?
Was würdest Du machen, wenn Du immer nur noch ein und denselben Tag zu leben hast?
Gibt es den perfekten Tag, den Tag an dem alles richtig scheint und man Abschied nehmen kann?
"Wenn Du stirbst zieht Dein ganzes Leben an Dir vorbei, sagen sie" Lauren Olivers Debütroman hat mich absolut fasziniert. Ihre lockere und lustige Schreibweise hat den Roman mit dem schwierigen Thema „Sterben“ wirklich lesenwert gemacht. Aber nicht nur das Thema Tod stand im Vordergrund, sonder auch das Thema Freundschaft und Beliebtheit. Auch wenn diese Story von 16-jährigen Schülerinnen handelt, heißt das nicht, dass das nur ein Roman für Jugendliche ist. Beliebtheit, Freundschaften und gemocht werden an sich, ist immer ein Bedürfnis, das es logischerweise auch in der Erwachsenenwelt gibt, daher ist der Roman für alle Altersklassen wirklich zu empfehlen.
Es stellt sich die Frage, wie gut kennen wir eigentlich unsere Mitmenschen und unsere Freunde? Jeder hat seine Geheimnisse und Schwächen. Ist das Image was sich ein jeder aufbaut nicht vielleicht mehr Schein als Sein? Man kann jeden Menschen nur vor den Kopf schauen, nicht hinein, man kann vielleicht nur erahnen wie es hinter der Fassade wirklich richtig aussieht. Vielleicht sollte man sich die Mühe geben nicht jedem sofort einen Stempel aufzudrücken, sondern jemanden versuchen wirklich kennen zu lernen bevor man urteilt oder sogar verurteilt. Aber as ist auch einfacher gesagt als gemacht und hat man wirklich die Zeit dafür immer alles genau zu hinterfragen?
Genau mit diesen Fragen beschäftigt sich der Roman, nicht aber mit einem erhobenen Zeigefinder sondern in einer wunderschönen Geschichte um die Schülerin Samantha. Sie ist in ihrem letzten Jahr an der Highschool, ist beliebt, hat drei sehr gute Freundinnen und einen Freund namens Rob. Alles scheint perfekt. Sam hat erreicht, was sie erreichen wollte, so hat es zumindest den Anschein. Ihr Leben dreht sich um ihre Freundinnen, ihren Freund, mit dem sie bald ihr erstes Mal haben möchte und Partys. Sie ist sehr lebenslustig und hat viel Spaß.
An einem Valentinstag - der Tag an dem es mit Rob passieren sollte - kommt alles jedoch ganz anders - bzw. ihr Leben ist auf einen Schlag beendet… Oder doch nicht? Denn bald wacht sie wieder auf um den 12. Februar erneut zu erleben…
Mit der Zeit merkt Sam, dass vielleicht doch nicht alles so perfekt ist, wie es auf den ersten Blick den Anschein hat, sie reflektiert und sieht auch Fehler, an ihrem Verhalten und an dem ihrer Freundinnen. Hat sie die Chance doch noch alles in eine richtige Bahn zu lenken? Dinge zu ändern und zu verbessern?
„Den Rest musst Du selbst herausfinden“
5 Sterne von mir für dieses absolut tolle Buch und das Lesevergnügen, dass es mir bereitet hat.
Wie viele Fehler kann man an einem Tag begehen, wie viele seiner Mitmenschen verletzen?
Sam, der Hauptperson in dem Roman „Wenn du stirbst zieht dein ganzes Leben an dir vorbei sagen sie“ von Lauren Oliver, erzählt uns als Leser von ihrem letzten Tag, dem Tag an dem sie bei einem Autounfall ums Leben kommt. Nur endet die Geschichte damit nicht, sondern geht weiter als Sam am nächsten Morgen wieder aufwacht und denselben Tag noch einmal erlebt.
Sam und ihre drei Freundinnen Lindsay, Elody und Ally sind die beliebtesten Schüler an ihrer Schule und so behandeln sie auch ihre Mitschüler, ohne Respekt, ohne Freundlichkeit und erst recht nicht mit Hilfsbereitschaft. Im Gegenteil, ihrer Meinung nach kann sich jeder glücklich schätzen, wenn einer von ihnen sie auch nur mit einem Blick versieht.
Sam aber, beginnt bereits zu Anfang der Geschichte an ihrem Leben zu zweifeln und es in Frage zu stellen. So verliert sie beispielsweise auch das Interesse an ihrem Freund Rob, der anscheinend nur mit ihr zusammen ist, um im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen.
In dem Roman verwendet die Autorin auch einige wenige Sätze, in denen sie die Hauptperson Sam direkt zum Leser sprechen lässt.
„Versucht, nicht über mich zu urteilen. Denkt daran, wie ähnlich wir uns sind, ihr und ich.“ Seite 126.
Man hat das Gefühl, als wäre Sam eine reale Person, die direkt vor einem steht und mir, dem Leser, ihre Geschichte erzählt und mich immer wieder darauf Aufmerksam macht, dass wir uns gar nicht so sehr voneinander unterscheiden.
Die Autorin versucht den Leser mit ihrem Roman zum nachdenken anzuregen, eigene Taten in Frage zu stellen, über sich selbst, seine eigene Schulzeit und Fehlentscheidungen im Klaren zu werden.
Bewundernswert finde ich, dass die Autorin es schafft, ein und denselben Tag 6-mal wiederholt zu erzählen, ohne das es dem Leser langweilig wird.
Sie verwendet immer wieder neue Wörter, Ausdrücke und Formulierungen und schafft es immer wieder den Tag mit neuen Gedankengängen zu füllen.
Sie lässt Sam jeden Tag neue Wege gehen und Erfahrungen machen.
Man erlebt als Leser mit, wie Sam plötzlich begreift, einen Sinn, eine Bedeutung in all den letzten Stunden vor ihrem Tod erkennt. Wie sie sich Stück für Stück verändert, wandelt und zu einem anderen Menschen wird oder besser gesagt zu einem Menschen, den sie in ihrem Inneren immer war. Sie begreift, was sie alles verlieren wird und was sie alles durch ihr früheres Verhalten bereits zerstört hat. Sie lernt sich und ihr Leben zu schätzen und erkennt, wie blind sie die ganze Zeit über war.
Jedes Mal, wenn sich der Tag von Neuem wiederholt verändert sich Sam ein kleines bisschen mehr.
Sie legt am Ende ihre Vorurteile über andere beiseite und schenkt den Menschen plötzlich Beachtung, die sie zuvor gemieden hat. Ihr Leben schien früher perfekt zu sein, aber erst im Nachhinein erkennt Sam, dass ihr Leben alles andere als perfekt war und selbst die Leute, die sie zu kennen geglaubt hat, hatten ihre Geheimnisse von denen sie nicht wollten, dass sie jemand erfuhr.
Sam musste erst sich selbst finden, um die Welt um sich herum besser zu verstehen. Sie lernt, dass man nicht immer so sein sollte, wie die anderen einen haben wollen, sondern man selbst zu bleiben.
Ein sehr schöner Roman mit Tiefgang. Man konnte sich sehr gut in Sam hineinversetzen und mit ihr immer wieder ihren letzten Tag neu erleben.
In Lauren Olivers "Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, geht es um Samantha Kingston, die bei einem Autounfall stirbt. Sie darf ihren Todestag sieben mal wieder durchleben und bekommt somit die Verknüpfungen und Konsequenzen des Lebens zu spüren.
Sam zählt zu dem typisch "amerikanischen Modell" einer sehr "beliebten" Schülerin und ist mit ihren Fehlern, ihrer Ignoranz und ihren Handlungen nicht gerade die sympathischste Person, was mir eigentlich nicht so viel ausgemacht hat, denn wir wissen ja alle, dass wir nicht perfekt sind und auch so unsere Dummheiten begangen haben. Allerdings hat mich dieses amerikanische Modell etwas gestört, ich glaube es würde junge Lesern auch auf die Nerven gehen. Auch manches wird sehr übertrieben dargestellt, sodass sie auch nicht gerade sehr authentisch wirkt, das hat mich schon eher gestört, nicht mehr da das Umfeld und die Hauptperson nun sehr klischeehaft dargestellt werden. Manche Handlungen waren für mich auch nicht so wirklich nach zu vollziehen, vor allem was Sam sich dabei erhofft. Die Autorin hat auch keine Hemmungen gewisse Exzesse zu schildern, nicht verherrlichend, aber auch nicht verurteilend, das war für mich ein großer Bonuspunkt. Ab und zu hatte Samantha auch helle Momente, diese liebe ich an dem Buch. Der Schluss ist etwas merkwürdig, aber die letzte Verknüpfung ist gut gelungen. Habe eine Gänsehaut bekommen,sowohl wegen des schrecklichen Schicksals als auch wegen des Aha-Effekts. Aber nun genug verraten ;-)
Das Buch ist flüssig zu lesen, ab und zu richtig spannend, ab und zu richtig lustig, ab und zu richtig peinlich. Der Schreibstil ist sehr gut und ideal für Teenies. Das Cover ist einfach der Hammer! Allerdings verspricht es eine nicht allzu High-School-Mädchen-Klischee-Handlung, also schon eine ernsthaftere Struktur, deswegen ist das Cover eventuell nicht ganz so ansprechend, aber trotzdem ist es klasse (wenn auch nicht passend)
Ich würde das Buch "älteren Teenie- Jahrgängen" empfehlen, da es stellenweise schon Situationen gibt, die für jüngere ungeeignet sind, meiner Meinung nach.
Ich persönlich hatte meinen Spaß mit dem Buch, ich würde 4 Sterne geben, da mich diese klischeehafte und somit etwas unauthentische High School Darstellung etwas genervt hat.
zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie...
Für Sam Kingston ist der 12. Februar kein besonderer Tag: Sie fährt mit ihren besten, perfekten Freundinnen zur Schule, bekommt gewohnt viele Rosen zum Valentienstag, schwänzt den Unterricht, flirtet mit dem Lehrer, hält sich lästige Verehrer vom Leib und wird auf die angesagtesten Parties eingeladen. Der Abend endet jedoch alles andere als gewohnt.
Nach einem tragische Unfall stirbt Sam nicht, sondern wacht erneut am 12. Februar. Zunächst erscheint es ihr wie ein böse Traum, doch mit jedem neuen Ta wird ihr klar, dass es ihre Chance ist, die Ereignisse vom 12. Februar zu ändern.
Anfangs erscheint Sam ziemlich oberflächlich und arrogant. Obwohl sie einst zu den Unbeliebteren zählte, ist sie ziemlich herablassend zu den weniger coolen Mitschülern. Doch mit der Zeit begreift sie, dass ihre perfekten Freunde auch ihre Geheimnisse haben und alles andere als perfekt (und dennoch liebenswert) sind. Dass der super Freund, nach dem sich alle Mädels die Finger lecken, gar nicht so süß ist. Dass der lästige Verehrer vielleicht doch gar nicht so nervig ist. Dass ein kleiner Vorfall, ein ganzes Leben ändern kann.
Was für mich sehr interessant war, waren die kleinen Veränderungen, die durch bestimmte Ereignisse entstanden sind. Auch wenn etwas verhindert wird, so kann es manchmal das große Ganze nicht aufhalten.
"Ich muss die ganze Zeit daran denken, wie seltsam das Leben ist...daran, wie vielschichtig und verbunden alles ist, alles irgendwie miteinander verknüpft wie ein ausgedehntes, unsichtbares Netzwerk..."
Inhalt:
Samantha Kingston und ihre drei besten Freundinnen sind beliebt, hübsch, eingebildet und oberflächlich.
Sam macht sich nicht viel aus den Sorgen anderer und hat am Valentinstag nur ein Ziel vor Augen; irgendwie ihr erstes Mal "hinter sich" zu bringen.
Dann verläuft der Abend auf einer Party ganz anders als geplant und anstatt ihre Unschuld zu verlieren, rast sie mit ihren Freundinnen in einem Auto nach Hause, wo sie einen Unfall haben und Sam stirbt...
Doch Sam ist nicht tot. Als sie morgens aufwacht, beginnt der Tag einfach von vorne. Sam bemerkt, dass kleine Momente, Begebenheiten und Gemeinheiten, das Leben eines anderen zerstören können.
Sie fand sich immer toll, aber als sie den Valentinstag wieder und wieder durchlebt, immer in anderen Situationen und sich die Puzzle-Teile zusammensetzen, merkt sie, dass sie etwas ändern muss.- Dass es an ihr liegt, ein Mädchen, ein unschuldiges Leben zu retten; denn irgendwie hängt alles miteinander zusammen und am Ende blickt auch Sam endgültig ins Auge des Todes.
Meine Meinung:
Das Buch ist das Beste und gleichzeitig erschreckendste, was ich seit langem gelesen habe. Lauren Oliver schreibt derartig rasant und fesselnd, dass ich mich dieser Lektüre nicht entziehen konnte.
Die Geschichte behandelt etwas sehr Essentielles und Wichtiges. Was können sich Mitmenschen gegenseitig für Grausamkeiten antun, ohne zu bemerken, wie sie jemanden dadurch zu Grunde richten? Die Autorin liefert uns viele Antworten, die so naheliegend, schlicht und greifbar sind, dass es beinahe fatal ist, dass wir es nicht schon lange selbst herausgefunden und gesehen haben. Gleichzeitig hinterlässt sie uns aber mit noch mehr offenen Fragen, die ein jeder für sich selbst herausfinden muss.
Die Charaktere sind glaubwürdig und wundervoll herausgearbeitet. Die Handlung ist brillant, einmalig und schlüssig. Ein vergleichbares, fantastisches Buch wird es nie mehr geben! Der Roman rüttelt wach und ist erschreckend ehrlich. Ich werde noch lange über den Inhalt nachdenken, denn im echten Leben, bekommen wir im Gegensatz zu Sam, keine neuerlichen Chancen, etwas wieder gut zu machen.
Ich lege es allen ans Herz:
Dieses Buch ist genial, also bitte lest es!
Die Spannung ist unerträglich, die Trauer hinter den Seiten genauso notwendig wie wachrüttelnd. Ein wertvoller Debüt-Roman, der uns hoffentlich rechtzeitig zeigt, was wir verändern sollten, solange wir es noch können. Denn tief in unseren Herzen spüren wir das Unrecht und die scheinbar belanglosesten Dinge. Bei manchen ist es vielleicht tief vergraben, aber es ist da.
Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie.
Inhalt:
Die Geschichte eines Mädchens, das jung stirbt – aber dabei lernt, wie man lebt...
Samantha hat ein perfektes Leben; sie ist hübsch, beliebt, hat drei enge Freundinnen und den perfekten Freund. Der 12. Februar sollte eigentlich ein Tag werden wie jeder andere in ihrem Leben. Stattdessen ist es ihr letzter...
Sam stirbt bei einem Autounfall. Nun stellt sich die Frage: Was geschieht nach dem Tod?
Sam zumindest hängt in einer Zeitschleife fest und muss immer und immer wieder ihren letzten Tag erleben. Auf der Suche nach einem Weg aus dieser Zeitschleife, und vielleicht sogar zurück ins Leben zu gelangen, stößt Sam auf einige Geheimnisse, die ihre Weltanschauung gründlich verändert. Den Rest müsst ihr selbst herausfinden...
Meine Meinung:
Man hofft. Man hofft inständig dass Sam vielleicht nur im Koma liegt und wenn sie einen Weg aus dieser Zeitschleife findet, einfach wieder aufwacht und ihr Leben weiterleben kann. Doch natürlich weiß man von Anfang an dass es warscheinlich kein Happy End in dem Sinne werden wird. Auch wenn sich einige nicht mit Samantha, der Hauptperson, identifizieren können, ist doch jeder Schritt den sie tut, und jede Reaktion nachvollziehbar. Wem das Buch gefällt ist wirklich eine Sache des Geschmacks, so denke ich nicht dass es jedem gefallen wird. Aber meinen Geschmank hat es vollkommen getroffen. Es ist romantisch, mit einem Hauch Ironie und Witz, zugleich aber auch absurd, verrückt, tiefgründig, unvorstellbar und unvorstellbar traurig. Man begleitet Sam nur einen Tag. Trotzdem weiß man so gut wie alles über sie.
Dieses Buch hat mich wirklich aufgwühlt. Und meine Sicht auf verschiedene Dinge ein bisschen verändert.
Ich würde euch dringend raten dieses Buch zu lesen. Sonst verpasst ihr wirklich was.