Buchbotschaften
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Zum Inhalt:
Wenn sein Leben ein Film wĂ€re, wĂŒrde der 15-jĂ€hrige Torsten gewisse Dinge einfach ausblenden: Eltern, die saufen, zum Beispiel. Oder eine Schwester, die die Sache mit der VerhĂŒtung nicht auf die Reihe kriegt. Doch leider ist das hier kein Film, sondern das echte Leben - sein Leben. Aber was, wenn er trotzdem versuchen wĂŒrde Regie zu fĂŒhren?
Meine Meinung:
Langweilig. Langweilig und uninteressant sind wohl die beiden zutreffendsten Adjektive fĂŒr dieses Buch. Langweilig, weil sich die Geschichte wirklich extrem zieht und uninteressant, weil, wenn man schon ein paar BĂŒcher in diese Richtung gelesen hat, einen Torstens Probleme â die Alkoholsucht seiner Eltern und die Schwangerschaft seiner Schwester â sehr bekannt und nur noch ein weiteres Mal aufgebrĂŒht vorkommen.
âDie absolute wahre Kurzzusammenfassung, die ich jederzeit ohne Peinlichkeiten verkĂŒnden kann, lautet also: Unsere Eltern sind Alkoholiker und ihre Krankheit ist fĂŒr unsere Familie die Wurzel allen Ăbels.â (S.73)
Und darĂŒber debattiert er wirklich ewig. Die erste HĂ€lfte besteht aus einer minimalen Handlung (seine Schwester kommt in sein Zimmer, sagt ihm, dass sie schon wieder schwanger ist und sie das Baby behalten wird) und aus umso mehr Hintergrundinformationen, fĂŒr die er sehr weit ausholt und von denen er manchmal sogar auch noch abschweift. Auch habe ich mich ĂŒberhaupt nicht in die Charaktere miteinbezogen gefĂŒhlt. Da erzĂ€hlt Torsten, dass er Panik bekommt, doch anstatt, das in irgendeiner Form dem Leser nĂ€her zu bringen, lĂ€sst er sich darĂŒber aus, wie dĂ€mlich es doch sei, dass panische Menschen im Kreis laufen.
âTja, wenn jemand so denkt und nicht glaubt, dass ich die Geschichte unserer Familie absolut wahrheitsgetreu wiedergebe, dann sollte der-oder diejenige an dieser Stelle lieber aussteigen und ehrlich sagen: ScheiĂfilm, Cut, Ende!â (S.88)
Das war das Stichwort. Es ist zwar nicht so, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass die Situation, die er schildert, durchaus in der RealitÀt vorkommt, doch wenn ich bei einem Buch aus dem GÀhnen nicht mehr herauskomme, gibt es tatsÀchlich einen Cut. Da kann die ganze Geschichte so sozialkritisch sein, wie sie will.
Ich verteile 1,5 Sterne. Den halben Stern gibt es noch fĂŒr das Ende, das zwar auch nicht umreiĂend ist, aber besser als das, was ich davor gelesen habe.
http://katzkes-buecher.blogspot.com/
Torsten, oder auch Donnerstag, lebt in einer ziemlich schwierigen Familie. Die Eltern Alkoholiker und die Schwester seit neuestem auch noch schwanger. Er ist mit der Situation ziemlich ĂŒberfordert, schlieĂlich möchte sie das Kind behalten und der Vater ist nicht gerade dass was man sich unter einem Vater vorzustellen vermag. Sein einziger Anker ist der stĂ€ndige Traum einmal ein richtiger Regisseur zu werden.
Ich hatte auf Grund der Leseprobe sehr hohe Erwartungen an dieses Buch und muss gestehen, dass ich es schnell wieder weggelegt habe, da es wirklich zĂ€h war. Ich habe mich immer wieder dazu gezwungen gesehen es zu Ende zu lesen, schlieĂlich habe ich ja das Rezensionsexemplar zu geschickt bekommen und es wĂ€re einfach unfair keine Rezension zu schreiben. Deshalb kommt sie auch so spĂ€t, was mir sehr leid tut, doch eher habe ich mich durch dieses Buch einfach nicht quĂ€len können.
Die HandlungsstrĂ€nge sind ziemlich eintönig, auch wenn die Grundidee gut ist. Man hat ein wenig das GefĂŒhl, dass nach mehreren Seiten einfach immer noch nichts passiert ist.
Ich wĂŒrde diesem Buch die Note 4 geben und man sollte es wirklich auf eigene Gefahr lesen.
Zum Inhalt:
Torsten ist ein 15 JÀhriger Junge welcher gemeinsam mit seiner Àlteren Schwester in einer Alkoholiker Familie aufwÀchst. Die Eltern sind schon völlig abgestumpft und leben in den Tag hinein. Das einzige was sie interessiert ist wann sie die nÀchste Flasche Schnaps auf machen können.
Als Torstens Schwester Tarina ihm ihre 2. Schawangerschaft anvertraut weiĂ er nicht was er tun soll denn er hat Angst das seine Eltern noch mehr trinken wenn sie dies erfahren.
Torsten hofft immer das er es schafft aus diesem Leben auszubrechen. Er hat den Traum einmal Regisör zu werden. Dieses Thema beschĂ€ftigt ihn stĂ€ndig. Er denkt immer darĂŒber nach wie er bestimmte Situationen aus seinem Alltag in einen Film verpacken wĂŒrde.
Meine Meinung:
Ich muss ganz ehrlich sagen, nach der Leseprobe habe ich mir irgendwie mehr von dem Buch versprochen.
Ich bereits nach den ersten Seiten war ich von den stÀndigen Wiederholungen wie z.B. wie "So siehts aus. Genau so." und davon das immer wieder vom der eigentlichen Handlung abgeschweift wurde ziehmlich genervt. Man hat das Buch bereits zur hÀlfte gelesen und es ist eigentlich noch nicht wirklich etwas passiert.
Ich konnte das Buch nicht in einem StĂŒck lesen und wenn ich nicht ein Expemplar bekommen hĂ€tte und es nicht unfair gefunden hĂ€tte dann keine Rezession zu schreiben hĂ€tte ich es wohl auch nicht zuende gelesen.
Das Buch spricht natĂŒrlich ein sehr wichtiges Thema an - vielleicht können Menschen die wirklch direkt damit konfrontiert sind mehr mit dem Buch anfangen. Das kann ich schlecht beurteilen. Aber ich bin eher der Meinung das man das hĂ€tte besser umsetzen können und ich verstehe nicht wirklich wie dieses Buch einen Preis bekommen konnte.
Inhalt:
Torsten, der nur Donnerstag genannt wird, wÀchst in einer Familie auf, in der scheinbar keine Gedanken an die Zukunft verschwendet werden und so etwas wie TrÀume nicht existieren.
Seine Umgebung bestĂ€tigt auch dieses Klischee im vollen MaĂe - seine Eltern sind seit Jahren Alkoholiker und nicht dazu im Stande an ihrer Situation etwas zu Ă€ndern, seine Schwester Tarina vertraut ihm ihre zweite Schwangerschaft an.
Doch Donnerstag ist anders. Er hat einen Traum - er wĂŒnscht sich, ein Regisseur zu werden.
Und um ihn zu erfĂŒllen kĂ€mpft er mit allen Mitteln dafĂŒr.
Eigene Meinung:
In "Filmreif" wird der Leser vollkommen in die Welt von Donnerstags Gedanken gefĂŒhrt, was auf Dauer leider langweilig und langwierig wird und wodurch es in dem Buch leider so gut wie keine aktuelle Handlung und Dialoge gibt. Ein positiver Aspekt ist jedoch , dass Donnerstag ein durchweg ehrlicher Mensch ist und offen und ohne Scham von seinen Problemen und Sorgen erzĂ€hlt und dabei auch die brisantesten Themen, die mit alkoholabhĂ€ngigen Eltern zu Stande kommen, anspricht. So erfĂ€hrt man viel ĂŒber Donnerstags Filmleidenschaft, seine Vergangenheit, sein Leben und das seiner Familie und es entsteht eine Art Sympathie und MitgefĂŒhl fĂŒr Donnerstag, auch wenn die sonst bei der Ich-Perspektive meistens aufkommende NĂ€he bei mir nicht entstanden ist. Die gewĂ€hlte Jugendsprache lĂ€sst die Geschichte zwar authentisch erscheinen, regelmĂ€Ăig angebrachte Wiederholungen wie "So siehts aus. Genau so." nervten mich auf Dauer.
Deswegen konnte ich das Buch leider auch nicht an einem StĂŒck lesen, da ich es teilweise sehr anstrengend und ermĂŒdend fand - eigentlich schade, da die Grundidee der Geschichte mir gefallen hatte und ich mir nach der Leseprobe mehr erhofft hatte.
Ob dieser Einblick in eine Welt, die ich - zum GlĂŒck - nicht kenne, realistisch ist, kann ich nicht beurteilen und ich muss zugeben, mich oft gefragt zu haben, woher die Autorin diese Informationen genommen hat - eigene Erfahrung, Recherche oder hat sie doch nur eine glaubhafte Scheinwelt aufgebaut? Immerhin sind die meisten ihrer handelnden Personen doch eher Stereotypen und nur Donnerstag ist ein Charakter, der sich vom Klischeebild einer sozialschwachen Familie abhebt. So muss man sich auch fragen, ob "Filmreif" wirklich die richtige Botschaft vermittelt oder doch nur neue Vorurteile schĂŒrt.
Fazit:
Auch wenn das Buch viele wichtige Themen anspricht, die heute eine groĂe AktualitĂ€t und Brisanz haben, wĂŒrde ich es nicht empfehlen, da die ErzĂ€hlweise und auch die Geschichte an sich mich nicht ĂŒberzeugt haben.
Ich habe lange gebraucht um mit dem Buch Filmreif zum Ende zu kommen. Ich hatte ziemlich groĂe Erwartungen daran, weil kritische BĂŒcher in denen es um so schwierige Themen wie Teenager-Schwangerschaften und Alkoholmissbrauch geht wichtige Themen behandeln die vielen Jugendlichen in der einen oder anderen Form begegnen.
Ich habe schnell gemerkt, das der Text nicht so leicht und flĂŒssig zu lesen ist wie ich es erhofft hatte. Ich habe das Buch inzwischen auch der 13jĂ€hrigen Tochter meiner Cousine zum lesen gegeben um zu gucken, wie sie sich darin einlesen kann. Sie ist genau wie ich der Meinung, das es eher schwere Kost ist.
Dabei sind die Charaktere sehr vielversprechend mit all ihren TrĂ€umen und Problemen; das Buch hat ja auch schon einen hochdotierten Preis bekommen. Eventuell ist auch bei der Ăbersetzung etwas verloren gegangen; ich weiĂ es nicht. Die Tochter meiner Cousine hat es jedenfalls als fĂŒr sie uninteressant zur Seite gelegt.
Meine Meinung darĂŒber ist noch etwas zwiegepsalten: Ich bin nicht so begeistert wie ich erhofft hatte, aber eine Sachen hat die Autorin auch sehr gut umgesetzt. Somit gibts von mir eine Schulnote 3.
Der Klappentext und die Leseprobe liesen Spannendes erwarten. Doch schnell war klar: Die Erwartungen wurden so was von nicht erfĂŒllt.
Torsten und Tarina. Zwei Geschwister, die mit Sicherheit kein leichtes Leben haben. Tarina ist mit Jahren zum Zweiten Mal schwanger, Torsten quĂ€lt das und er verrennt sich immer mehr in die Idee einmal ein berĂŒhmter Regisseur zu werden.
Die SĂ€tze sind komisch, zu genau wird auf jedes einzelne Detail eingegangen. Detailgenauigkeit gut, detailĂŒbergenauigkeit aber eben nicht. Und im Grunde genommen geht es im gesamten Buch kaum weiter. Am Ende des Buches steht immer noch der Konflikt wie zu Beginn des Buches. LösungsansĂ€tze diskutiert Torsten zwar mit sich selbst, aber das wars auch schon.
Und die finnische Autorin Hanna Marjut Marttila soll fĂŒr dieses Buch den höchsten Jugendbuchpreis Finnlands erhalten haben?! Da fragt man sich, was noch so fĂŒr BĂŒcher in Finnland geschrieben werden, wenn dieses Buch die höchste Auszeichnung erhalten hat.
Buchbotschaft zu "Filmreif"
"Filmreif" von Hanna Marjut Marttila erzÀhlt die Geschichte des 15-jÀhrigen Torsten(Donnerstag), der als Sohn einer sozialkritischen Familie mit drogenabhÀngigen Eltern aufwÀchst, vom Regisseur-Sein trÀumt und versucht, den Alltag seiner Familie und besonders die zweite, ungewollte Schwangerschaft seiner Schwester Tarina zu managen.
Torsten fĂŒhrt den Leser so vollstĂ€ndig in seine Gedankenwelt, wie es selten bei einem Buch der FAll ist. Beim lesen kommt es einem fast so vor, als höre man seinen Gedanken zu, die absolut ehrlich und schonungslos kritisch, aber manchmal auch etwas wirr sind. Das fĂŒhrt zu langen Abschweifungen, findet aber immer wieder zur Geschichte zurĂŒck.
Nach den ersten Seiten gewöhnt man sich an die ungewöhnlich direkte, jugendliche, manchmal auch abgehackte Sprache. Leider geht durch die Gedanken-ErzĂ€hlweise die Spannung und ab und zu auch der Faden verloren, sodass keine Höhepunkte entstehen und das Buch mehr oder weniger dahin flieĂt.
Die Autorin bringt dem Leser das Thema DrogenabhĂ€ngigkeit und Leben in sozial schwachen VerhĂ€ltnissen und viele andere, sozialkritische Gedanken nĂ€her, und dies auf eine Weise, bei der der Leser sich darauf einlassen mag ohne sich zu schĂ€men. Und auch wenn seine Erfahrung nicht fĂŒr alle gleich schön und unterhaltsam sind, versetzt Torsten doch alle in seine Welt, eine andere Welt,von der man nicht gedacht hĂ€tte, dass sie so anders sein kann.
Dieses Buch kennt kein Tabu. "Filmreif" schafft Einblick auf eine gelungen realistische Weise. Es ist durch seine Ehrlichkeit und Offenheit eine groĂe Inpsirtion; und auf seine Art etwas Besonderes!
Der 15-jĂ€hrige Torsten, von allen Donnerstag genannt, möchte nichts lieber als Regisseur werden. Der Weg dorthin allerdings ist steinig, denn sein eigenes Leben ist alles andere als filmreif. Mutter und Vater ist alkoholabhĂ€ngig und seine nur wenig Ă€ltere Schwester zum wiederholten Male schwanger. Und diesmal ist Tarina entschlossen, das Kind zu behalten. Aber wie soll das gehen, fragt sich Torsten, denn niemals wĂŒrde ein Sozialarbeiter einen SĂ€ugling in diesem Haushalt leben lassen. Warum ist da auch wieder etwas schief gegangen mit dem Kondomvorrat, fĂŒr den Torsten normalerweise zustĂ€ndig ist? Als Liisa, die Betreuerin der Familie, nicht erreichbar ist, versucht Torsten auf eigene Faust, die Situation zu retten und seiner Schwester mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.
Der Ich-ErzĂ€hler der Geschichte erzĂ€hlt von der Leber weg, was ihm gerade in den Sinn kommt. Das ist nicht immer förderlich fĂŒr die Geschichte â er schweift dadurch allzu oft weit ab â, wirkt aber sehr glaubhaft, und genau davon lebt »Filmreif«. Die Figur bleibt stark in der Jugendsprache verhaftet und hat fĂŒr ihre 15 Jahre bereits ein umfassendes und sehr genaues Weltbild entwickelt. Das wirkt durch die Sprache und die stĂ€ndigen Parallelen zu Filmen, die Torsten durch sein Interesse ziehen kann, aber nicht abgehoben, sondern passend zur Geschichte. Der Junge hat in seinem Leben schon viel gesehen, vor allem die unterschiedlichsten Familienbetreuer und SuchtzustĂ€nde seiner Eltern, und hat sich dadurch eine eigene Meinung gebildet.
Torstens Interesse fĂŒr Filme lockert das Gesamtgeschehen auf und zeigt, dass er letztlich doch ein Teenager ist, mit ganz normalen WĂŒnschen und TrĂ€umen. Regisseur zu werden, wĂ€re sein Ein und Alles. Ihm bleiben aber wenige Optionen um diesem Traum nĂ€her zu kommen. Geld fĂŒr eine passende AusrĂŒstung ist nicht vorhanden und genauso wenig hat er Ansprechpartner, die sich bereits auskennen. Aufgeben will er deshalb noch lange nicht. Aufgeben kann er auch in seiner Familie nicht, denn als Leser spĂŒrt man, dass etwas diese Familie trotz ihrer sonderbaren Zusammenstellung und ihrer Probleme zusammenhĂ€lt.
In diesem Roman findet sich viel Wahres ĂŒber Stigmatisierung, ĂŒber Zuschreibungen, die an Menschen mit wenigen finanziellen Mitteln und Problemen wie AlkoholabhĂ€ngigkeit und Depressionen von auĂen herangetragen werden. Der finnischen Autorin gelingt es, dies in ein jugendgerechtes Bild fĂŒr Leser und Leserinnen ab 14 Jahren zu verpacken, gleichfalls aber auch Erwachsene, vor allem Eltern, anzusprechen.
Ein angenehm zu lesender Roman mit wichtiger Nachricht, jugendgerecht und interessant verpackt.
Vom Titel, dem Klappentext und der Leseprobe her hatte ich mir ein tolles Buch zu einem aktuellen Jugendthema erhofft und wurde leider enttÀuscht. Gut, die Sprache ist sehr jugendlich, aber eher nicht so wie wir Jungen heut miteinander reden. Und diese stÀndigen Wiederholungen und die Filmsachen haben auch eher genervt.
Mir hats nicht gefallen und hÀtte ich es mir gekauft (was ich nach der Leseprobe eigentlich vorhatte) , mich hÀtts geÀrgert.
Meine Mutter hat es ĂŒbrigens auch gelesen, weil sie dachte, das könnte interessant sein. Auch sie war enttĂ€uscht und meinte das Thema sei an sich echt gut und zeitgemĂ€Ă, aber nicht gut umgesetzt
Das Buch bekommt nur 2 Sterne von mir, (warum finde ich hier eigentlich kein Feld, in dem ich die Sterne angeben kann???), denn das Buch war langweilig und nervig.
Vom Thema her total interessant, aus dem wahren Leben gegriffen, daher war ich umso enttÀuschter, dass die Autorin das Buch so verhunzt hat.
Der 15-jĂ€hrige ErzĂ€hler kam total altklug rĂŒber, so etwas kann ich nciht leiden. Er hat sich stĂ€ndig wiederholt, entweder bestimmte Worte einfach zu oft benutzt, oder auch Szenen die er schon beschreiben hat immer wieder erzĂ€hlt. Hallo? Der Leser ist nicht doof! Daher war das Buch einfach langweilig zu lesen. Was mich noch geĂ€rgert hat, ist, dass der ErzĂ€hler immer andere Geschichten angesprochen hat und dann diese mit dem Satz "Das ist aber eine andere Geschichte" abgebrochen hat - sorry, aber dann soll er erst gar nicht anfangen und ich kann meine Lesezeit sparen!
Zur Geschichte muss man sagen, dass das Thema gut gewĂ€hlt wurde. Torsten, auch genannt Donnerstag (wie blöd!) kommt aus einer sozial schwachen Familie, die Eltern sind Alkoholiker - hier wurden sie als nachtaktiv beschrieben, warum muss man das so blöd umschreiben? Bedeutet dass, das Leute die in Schichten arbeiten auch alle Alkoholiker sind? So ein Quatsch!! - die 16 jĂ€hrige Schwester wurde von ihrem Freund zum zweiten Mal schwanger. Probleme, die man gerne ausblenden wĂŒrde, in einem Film auch ausblenden können, nur leider ist dies das wahre Leben. Torstens groĂer Traum ist Regiesseur zu werden, nur leider stehen die statistischen Chancen auf Grund seines sozialen Backgrounds nicht sehr gut.
Interessant war auch, dass das Buch nicht in Kapitel, sondern in Szenen eingeteilt wart. Anstelle von KapitelĂŒberschriften wurden die Szenen beschrieben. Tolle Idee.
Dennoch hat mich das Buch absolut nicht fesseln können und ich war total enttÀuscht von der Umsetztung. Was mich wunderte, das die Autorin auch einen finnischen Buchpreis mit dem Buch gewonnen hat. Schade!