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Die unrühmliche Geschichte der Frankie Landau-Banks.
Frankie war niemand. Sie hat die Nase voll von ihrer Mutter, denn sie denkt sie sei ein kleines unerfahrenes Mädchen. Das ist sie nicht. Nicht mehr. Denn seit dem ihre Schwester mit ihr shoppen gegangen ist und sie so richtig umgestylt hat sie Frankie echt hammer aus.
Außerdem geht sie auf ein Internat und sie ist reich. Die Schule fängt wieder an und endlich wird Matthew, der heißeste Junge der Schule, auf sie aufmerksam. Sie sind zusammen. Doch irgendwann merkt Frankie, dass er ein Geheimnis vor ihr hat. Sie spioniert ihn uns erfährt, dass er in einem typischen, geheimen Jungs- Club Mitglied ist. Dieser Club macht Scherze und Witze in der ganzen Schule. Eines Tages zeigt Frankie ihnen, dass sie auch etwas drauf hat...doch es endet nicht wie erwartet....

Ein super Buch. Ziemlich witzig und leicht und schnell zu lesen. Ein Buch übers Erwachsen werden und :Liebe, Witz und ...naja..so ziemlich vieles. Kann es nur empfehlen.!


Die unrühmliche Geschichte der Frankie Landau-Banks

Das Buch ist seit September bei Carlson erschienen, hat 352 Seiten und wurde von Katharina Diestelmeier übersetzt. Es gibt im Moment nur die gebundene Ausgabe zu 16,95€ und hat ein Lesebändchen (juhu) zudem hat es ein lachsfarbendes Vorsatzpapier, sehr aussergewöhnlich und echt schick.

Das Cover ist der Hammer oder??? Ich liebe es!!!

Die Story hat total viele, auch sehr unterschiedliche Facetten. Es hat was von Hanni &Nanni, dann was von einem Teenieroman, etwas von Emanzipation, dann etwas vom Erwachsen werden und etwas von Überzeugungen und dem Willen Dinge nicht einfach so hinzunehmen.

Frankie Landau-Banks geht auf eine sehr elitäre Internatsschule und war da bisher ein Niemand, der am Rockzipfel der großen Schwester hing, bis sie sich über den Sommer hinweg zu einer wahren Schönheit entwickelt.
Auch dem Schnuckelchen der Schule, Matthew Livingston bleibt dies nicht verborgen und kurze Zeit später sind er und Frankie ein Paar.
Frankie ist aber keine dumme Barbiepuppe, wie Teile ihre Umwelt sie wahrnehmen (oder wahrnehmen möchten), sondern eine junge Frau mit starkem Willen und messerscharfem Verstand.
Matthew ist Mitglied bei einem dieser geheimen Männerclubs in Internaten, bei denen die Mitglieder versuchen ihre Interessen in der Schule durch Streiche etc. durch zu setzten.
Frankie lässt sich jedoch nicht von diesem Männergeheimbund beeindrucken. Sie will es nicht hinnehmen, dass Matthiew sie anlügt und sie hat zu dem auch noch hundertmal bessere Ideen als die Jungs, mit denen die Streiche auch den nötigen Tiefgang erhalten.

Die Autorin beweist untrügbares menschliches Gespür und vorallem Beobachtungsgabe. Wie sie das Verhalten der Leute auf Partys beschreibt, oder das Ignorieren von Leuten mit denen man gestern noch befreundet war. Das macht sie echt richtig gut. Bin deswegen sehr beeindruckt.

Das Buch hat mir alles in allem sehr gut gefallen!!! Nach der Leseprobe hatte ich zwar was ganz anderes erwartet, aber so ist definitiv viel besser. Es hat bei mir geradezu einen Suchtfaktor ausgelöst und ich hatte es auch in knapp 3 Tagen durch, obwohl ich Vollzeit gearbeitet habe.
Das Einzige was mich stört, ist das Ende. Ich stehe einfach auf Happy-Ends, aber auch generell, ist es auch kein glücklich, gelungenes Ende. Es fehlt einfach ein Spritzer Zufriedenheit.

Auf meinem Blog http://alice-im-buecherland.blog.de/ findet ihr dazu folgende Einträge:

http://alice-im-buecherland.blog.de/tags/frankie-landau-banks/

Weiterhin eine schöne Lesezeit

eure Alice


Die Story rund um die junge Frankie Landau-Banks glänzt durch ein hohes Maß an Originalität, wodurch die altbekannten Elemente einer typischen Oberschul-Geschichte deutlich aufgepeppt werden. Dreh- und Angelpunkt ist das Alabaster-Internat, in welchem Frankie nun die 10. Klasse besucht. Während sie zuvor trotz ihrer älteren Schwester eher unscheinbar im Schulalltag blieb, befindet sie sich nun innerhalb kürzester Zeit in den Armen des größten Mädchenschwarms überhaupt und somit im Kreise der besonderen Elite. Frankie merkt jedoch, dass das allgemeine Interesse an ihr wohl ausschließlich durch die Beziehung zu Matthew entstand und zudem begreift sie, dass sie als Person absolut austauschbar zu sein scheint. Da sie sich dazu zu schade ist, unternimmt sie alles, um die Aufmerksamkeit ihres Freundes zu erregen, welcher jedoch immer mehr Geheimnisse ansammelt und Frankie somit das Gefühl gibt, nicht komplett zu ihm zu gehören. Als Frankie damit beginnt, die Geheimnisse zu lüften begibt sie sich auf ein sehr gefährliches Gebiet, aber dennoch fühlt es sich unglaublich gut an und macht ihr eine Menge Spaß.

Das Buch bietet eine große Palette an Themen: Zum einen das Heranreifen von Frankie, das Heischen nach Aufmerksamkeit, Verlustängste und schöne Momente in der ersten wirklichen Liebe usw. Kombiniert wird dies alles jedoch mit einer sehr spannenden Story rund um einen ominösen Geheimbund und seine Streiche, wodurch Frankie eine merkwürdige Entwicklung durchlebt. Wunderbar fand ich die Darstellung der einzelnen Charaktere, allen voran natürlich Frankie. Ich finde es wichtig, dass innerhalb der Geschichte die Oberflächlichkeit von Frankies Mitschülern zur Sprache kommt, mit der sie sich innerlich stark beschäftigt und die sie so nicht akzeptieren möchte. Wenngleich Frankie an sich kein Engelchen ist, so weiß sie doch, was sie möchte und was sie für sich persönlich ablehnt. So stört es sie zum Beispiel, dass ihr Freund kein tiefergehendes Interesse für sie und ihr Umfeld hegt und sie darum nicht nah genug an ihn herankommt. Ich finde solche Themen für die Zielgruppe von jungen Mädels sehr wichtig und auch die Umsetzung war durchaus gelungen.

Es macht Spaß der Geschichte zu folgen, der Text liest sich sehr flüssig und die eine oder andere Stelle hat mich zum Lachen gebracht. Frankie als Charakter ist sehr interessant, da sie nicht eindimensional sondern immer wieder für eine Überraschung gut ist. Als einziges Manko sehe ich Frankies Artikulierung an. Zwar redet sie nicht immer sehr geschwollen, aber zeitweise kommt es zu Äußerungen, bei denen sie sich eines Vokabulars bedient, welches für ein Mädchen im empfohlenen Lesealter dieser Lektüre eher unpassend ist. Hierdurch wird die eine oder andere Szene wohl eher schwierig zu verstehen, aber andererseits ist genau dies ein Beispiel für die Originalität des Buches.

Zwar darf man bei diesem Roman kein Feuerwerk der Unterhaltung erwarten, aber Mädels ab ca. 14 Jahren wird dieses Buch einige nette und lustige Stunden bereiten.


Als Frankie in der neunten Klasse nach Alabaster, einer amerikanischen Eliteschule, kam, war sie einfach nur eine von vielen. Das Anhängsel ihrer älteren Schwester, Mitglied im Debattierklub und total unscheinbar.
In der zehnten Klasse ändert sich alles. Frankie ist nicht mehr länger unscheinbar sondern eine selbstbewusste, gut aussehende junge Frau. Die noch dazu mit Matthew, dem Mädchenschwarm der Schule, zusammen ist. Aber Frankie ist nicht zufrieden, sie will nicht "nur" die Freundin von Matthew sein. Sie beginnt im Namen des Bassetordens Streiche zu spielen. So lange bis es daneben geht...

Mir gefällt der Erzählstil von E. Lockhard sehr gut, man kann sich wunderbar in die Personen reinversetzen und es wird nie langweilig. Dazu kommen noch viele Anspielungen auf britische bzw. amerikanische Literatur, besonders auf P.G. Wodehouse. Für mich als großer Wodehouse-Fan natürlich ein besonderes Schmankerl. Auch die Idee des Panopticums, die sich durch das gesamte Buch zieht regt zum Nachdenken an. Besonders da dass Ende vorweg genommen wird, da das Buch mit einem Brief Frankies beginnt indem diese sich für ihre Streiche entschuldigt.
Eine weitere Sache die eindeutig für dieses Buch spricht ist die Tatsache, dass das Internatsleben realistisch dargestellt ist. Es gehört einfach dazu wird aber nicht à la Hanni und Nanni o.ä. aufgebauscht. Internat ist halt Internat, man gewöhnt sich dran und genau dieses Lebensgefühl kommt gut rüber. Mich als Internatlerin freut dies natürlich besonders, denn Leute, die der Meinung sind im Internat würden nur Partys gefeiert und man wäre der/die Größte wenn man sich nachts rausschleicht nerven auf Dauer einfach nur.

Meiner Meinung nach ist dieses Buch für alle ab 14 zu empfehlen, für Jüngere eher nicht, da es für sie schwierig sein könnte, die Hintergründe von Frankies Streichen zu verstehen. Auch Ideen wie das Panopticum oder vernachlässigte Affirmative könnten Jüngere verwirren und die Freude am Buch verderben.

Die unrühmliche Geschichte der Frankie Landau-Banks
E.Lockhard
352 Seiten
ab 14 Jahren
ISBN 978-3-551-58216-4
Preis: 16,90 €


Das Buch "die unrühmliche Geschichte der Frankie Landau-Banks", handelt von einem 14jährigen Mädchen, Frankie, die langsam erwachsen und selbstständig wird. Von ihrer Familie wird sie jedoch noch nicht als selbstständige Frau angesehen, sondern ist noch ihr "Puschelhässchen". Frankie besucht ein angesehenes Eliteinternat, wo eine Bande Jungen vor etw 100 Jahren einen Geheimbund , den Bassetorden, gründeten und Streiche ausheckten. Nach den Sommerferien, in der 10. Klasse war Frankie kaum wieder zuerkennen. Die wuchs 10cm und nahm 10kg an den richtigen Stellen zu, sodass aus der unscheinbaren einser Schülerin eine Schönheit mit scharfer Zunge wurde. Und so kam sie mit ihrem Schwarm, dem Anführer des Bassetorden, Matthrew, zusammen. Nun war sie nicht nur mit Matthrew zusammen, sondern lernte auch schnell seine Freunde kennen, die nett und lustig waren, als sie jedoch rausfand das Matthrew der Anführer des Geheimbundes war, wurde sie selbst aktiv und plante anonyme Aktionen ob sie es jedoch in den Bund schafft, müsst ihr euch selbst erlesen.

Meine Meinung: Meiner Meinung nach ist das Buch sehr lustig und interessant geschrieben. Durch den ironischen und lustigen Sprachstil macht das lesen sehr viel Spaß. Da es keinen richtigen Höhepunkt gab, war es zwischenzeitlich etwas langweilig zulesen, was jedoch durch die Hauptcharaktere Frankie ausgebügelt wurde. Mir gefielen vorallem die detaillierten Infos über die Hauptperson, denn so konnte man sich gut in die Person hineinversetzen bzw. mitfühlen. Ich empfehle das Buch vorallem Mädchen zwischen 13 und 16, da man sich wirklich sehr gut in Frankies Lage hineinversetzen kann. Und das Buch gebe ich nicht mehr her! :)

Infos:
Preis: 16,90 €
Autor: E. Lockhart
Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
Verlag: Carlsen Verlag GmbH;
Sprache: Deutsch
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 15 Jahre
Erscheint: im September 2010
von mit empfohlendes Alter: 13-16 Jahre
Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen! :)
Liebe Grüße glitzerstein! :)


Die Geschichte beginnt mit einem Brief von Frances Rose Landau-Banks an den Schulleiter ihrer Privatschule. In diesem Brief übernimmt Frankie die volle Verantwortung für alle Turbulenzen, die der Bassett-Orden dem Direktor bereitet hat. Schon dabei wird man neugierig auf z. B. den Bibliotheksbusen und die Rebellion der eingemachten Roten Beete.

Rückblende: Frankie verwandelt sich eines Sommers von einem unscheinbaren Kind in eine frauliche Sahneschnitte. Sie ist hochintelligent, liest gerne, war erst einmal verliebt und hoch angesehen im Debattierclub. Doch dies ändert sich alles in ihrem 10. Schuljahr. Matthew Livingston beachtet Frankie endlich, als sie vom Fahrrad fällt. Er flirtet mit ihr und sie werden ein Paar. Die Geschichte nimmt ihren Lauf, als Frankie eine Einladung vom geheimen Basset-Orden bekommt und sie sich beweisen will.

Das erste, was mir zu diesem Roman einfiel, war, das die Geschichte mich an den Internatsfilm „Strike! – Mädchen an die Macht“ erinnert. Denn auch dort geht es um Mädchen, die erwachsen werden und als Club der konservativen Leitung Streiche spielen, um ihren Willen durchzusetzen. Nur das man im Laufe der Geschichte merkt, das Frankies Motivation eine andere ist. Aber die Örtlichkeiten beispielsweise stelle ich mir genau so wie im Film vor!
Mein zweiter Gedanke war: „Dieser Roman ist ja richtig gut!“. Denn ehrlich gesagt hörte sich die Kurzbeschreibung genau so langweilig an, wie das Cover aussieht. Und so war ich ziemlich überrascht, dass dieser Roman mir super gefallen hat.

Die etwas altertümliche Sprache passt sehr gut zum Geschehen, lässt mich aber eher glauben dass ich irgendwo in den 50er bis 60er Jahren gelandet bin, als im Jahre 2007. Nur die Nutzung von Handys holte mich dann in die richtige Jahreszeit zurück.
Die Sprache passt allerdings sehr gut zu einer Eliteschule, wie es die Alabaster ist. Die ganze Geschichte ließ sich auch flüssig lesen und hat mich sehr erheitert. Die Dialoge sind intelligent und witzig. Vor allem als Frankie gelernt hat was vernachlässigte Affirmative sind und sich Wörter (sowie deren Sinn) immer wieder nach ihrem Gutdünken umstellt. Auch das Prinzip des Panopticon durchzieht das ganze Buch. Frankie greift es immer wieder auf und macht sich klar, das sie ENTGEGEN der Regeln handeln kann, da sie sich an diese nur wegen einer Scheinüberwachung hält. Eine interessante These, die sich auch ins wirkliche Leben gut umsetzen lässt. Denn man fühlt sich schon fast überall beobachtet. In Geschäften und an öffentlichen Plätzen hängen Kameras, und wie Frankie so schön erklärt: Warum schließt man zu Hause auch die Klotüre, obwohl man alleine ist? Wegen des Panopticons! Wir fühlen uns beobachtet. Das Internat funktioniert gerade auf dieser Basis – und Frankie hat es verstanden. Nur deshalb kann sie sich so weiter entwickeln, wie sie es in dieser Geschichte macht. Ebenfalls verantwortlich für ihre Entwicklung ist natürlich Matthew Livingston. Er ist zwar der tollste Junge an der Schule, aber genauer betrachtet sehr oberflächlich. Matthew interessiert sich eigentlich nur für sich selbst. Er integriert Frankie vollständig in sein Leben, nimmt aber nicht an ihrem Teil. Auch seine Freunde sind „obercool“. Weil sie wissen, wo sie im Leben stehen ist ihnen nichts peinlich. Dennoch verleugnen sie einfach alles, was ihnen nicht gefällt. Frankie als emanzipierte und eigenständig denkende Frau reizt dies natürlich.

Die Kapitel haben selbst haben eine angenehme Länge, die sich in einem Rutsch lesen lassen. Schön war auch das Kopfkino, welches mir der lebendige Schreibstil bescherte.
Das Cover entfaltet seine Wirkung übrigens erst nach der Lektüre des Buches. Denn dann erst versteht man die Abbildung als einen Streich von Frankie. Rückseitig kann man sogar den Stempel des Basset-Ordens erkennen. Ein Lesebändchen ist ebenfalls enthalten.

„Die unrühmliche Geschichte der Frankie Landau-Banks“ hat mir sehr gut gefallen. In dieser intelligenten Geschichte kostet Frankie das Internatsleben voll aus – und lässt den Leser lebhaft daran teilhaben. Insgesamt war diese ganze unrühmliche Geschichte sehr kurzweilig und ich kann sie nur empfehlen.


Frankie vor den vor den Ferien: unscheinbar, unattraktiv und das ewige Anhängsel ihrer Schwester (in der Schule).
Frankie nach den Ferien: attraktiv, Kurvenreich und verknallt in Mathew aus der 12. .
Aber Mathew kann sich nicht erinnern und trotzdem werden sie nach einiger Zeit ein Paar.
Schnell merkt Frankie, dass Mathew ihr nicht immer die Wahrheit sagt wenn er mal wieder plötzlich weg muss weil er eine Lerngruppe vergessen hat oder sein Freund Alpha etwas braucht von ihm.
Aber sie weiß mehr als Mathew ahnt, denn auch Frankie`s Vater war in Alabster und ist ein altes Bassetmitglied.
Aber bei den Bassets gilt: Mädchen nicht erlaubt.
Aber: Frankie will dazu gehören.
Sie beginnt dem Orden nach zu spionieren, Die Bassets quälen sich damit einen Halloweenscherz aus zu denken, von da an beginnt Frankie sich ein zu mischen.
Sie legt sich eine E-Mail Adresse unter dem Namen eines der Bassetorden Mitgliedes an und beginnt Anweisungen für den Halloween streich zu verschicken.
Aber es soll nicht bei einem Streich bleiben.
Frankie ist froh als die 10.Klasse so gut für sie beginnt, aber es ist ihr auch zu wenig, dass Mathew sie für ein kleines Dummchen hält. Sie will selbstständig bleiben und sich nicht von ihrem Freund kontrollieren lassen.
Frankie beginnt dieses Wahnsinnige Spiel mit den Streichen, über die man herzlich lachen kann, die aber auch immer waghalsiger werden. Und über deren Konsequenzen sie sich keine Gedanken zu machen scheint.
Aber sie beginnt auch mittels der Streiche Sachen an der Schule zu ändern. Das Salatbuffet wird gesünder und die Montagmorgenversammlung wird aus der Kirche in den Hörsaal verlegt.
Doch am Ende bekommt auch sie die Quittung für ihre Streiche.
E. Lockhart hat einen sehr schönen Erzählstil dem man sehr gut folgen kann. Sie beschreibt Frances Rose Landau-Banks sehr bildlich und man fiebert jedes Mal mit bei ihren Streichen und Ideen.
Ein bisschen störend fand ich das man fast 200 Seiten warten muss bis Frankie anfängt an den Streichen zu basteln die, die Geschichte noch besser machen. Trotzdem hat E. Lockhart Frankie einen, meiner Meinung nach, sehr tollen Charakter verliehen.
Das Buch war leicht und schnell zu lesen. Man ist an manchen Stellen so von der Hauptperson fasziniert, dass man am liebsten selbst Frankie wäre oder zumindest gerne ein paar Eigenschaften von ihr hätte. Ich würde dieses Buch jedem empfehlen der gerne liest oder dessen Schultage einfach nur fad sind (nicht als Anleitung verwenden).
Alles in allem hat es mir viel Spaß gemacht das Buch zu lesen und danach noch genauer darüber nach zu denken.


In dem Buch "Die unrühmliche Geschichte von Frankie Landau-Banks" von E.Lockhart geht es um die junge Frankie die einen neuen Freund hat. Und weil sie sich nicht länger von ihm ausgeschlossen fühlen will, mischt sie sich unerkannt in seinen Männer Geheimbund ein.
Das Buch ist an Jugendliche gerichtet und auch dementsprechend geschrieben.
Es wird viel von Frankie's Leben berichtet, was es einem leichter macht sich mit ihr zu identifizieren.
Ich fand es sehr gut, das so genau auf Geheimbünde an Schulen eingegangen wurde, auch wenn es bloß erfunden war.
Aber dennoch fehlte mir die Spannung. Es war ein wenig spannend wenn die Streiche ausgeführt und erzählt wurden, aber ansonsten fand ich es nicht so aufregend.
Der Schreibstil von E. Lockhart gefällt mir aber sehr gut. Ich fand den Text sehr gut zu lesen, Nicht zu schwierig, weil es verschachtelte Sätze gab etc., aber auch nicht zu leicht.
Persönlich fand ich auch das Thema schon sehr gut. Elite-Schulen, Geheimbünde.
Das Buch kann ich also, weiterempfehlen, aber niemals als mein Lieblingsbuch. Für jemanden, der auf zu viel Spannung verzichten kann, ist es ein sehr gutes Buch. Ich persönlich werde mich vielleicht einmal an anderen Büchern von E. Lockhart versuchen.


Das Buch "Die unrühmliche Geschichte der Frankie Landau-Banks" von E. Lockhart vereint alles was ein gutes Internatsbuch braucht: Verbotene nächtliche Parties,die erste Liebe, Zoff mit den Freunden und vor allem viele coole Streiche. Frankie geht in die 10. Klasse des Eliteinternats Alabaster. Für ihre Familie ist sie immer noch das kleine niedliche Puschelhäschen, aber eigentlich ist Frankie längst kein scheues kleines Häschen mehr. Das Buch beschreibt Frankies Weg vom Puschelhäschen zur selbstbewussten Frau, die sich in einer von Männern dominierten Welt mehr als gut schlägt und es letztlich schafft, dass alle nach ihrer Pfeife tanzen.

Der flüssige Schreibstil des Buches hat es geschafft, dass ich es innerhalb weniger Tage verschlungen habe. Erwartet hatte ich ein nettes Teenie-Internatsbuch über das erste verliebt-sein gespickt mit ein paar lustigen Schüler-Streichen. Doch die Geschichte von Frankie ist weit mehr als das: Sie beschreibt den Weg Frankies vom hübschen "Anhängsel" des coolsten Typs der Schule zu einer smarten, taffen jungen Frau, die gar nicht daran denkt sich von einem Mann vorschreiben zu lassen was sie tun soll, sondern den Spieß umdreht. Frankie gibt lieber selbst den Ton an und wird so zum Oberhaupt eines Geheimbundes, zu dem Mädchen eigentlich gar keinen Zutritt haben.

Ich finde das Buch absolut lesenswert, da es die Autorin schafft durch ihren flotten, ironischen Ton zu fesseln. Frankie ist eine absolut liebenswerte Hauptperson die man gerne bei ihren Abenteuern begleitet.
Empfehlen kann ich dieses Buch vor allem Jugendlichen im Alter von 14-16, aber auch jung gebliebene Erwachsene könnten ihren Spaß an dem Buch haben, da es durch den faszinierenden Sprachstil keinesfalls zu einer Teenie-Klamotte verkommt.

Wer wissen will was es mit dem Bibliotheksbusen, der Guppy-Entführung, der Nacht der tausend Hunde, den Wauwaus im Fenster und der Rebbellion der eingemachten Roten Beete auf sich hat, der sollte bei diesem Buch zugreifen.


Inhalt:
In diesem Jahr ist alles anders. Ihr zweites Jahr auf dem Elite-Internat Alabaster bringt für die fünfzehnjährige Zehntklässlerin Frankie Landau-Banks zahlreiche Veränderungen mit sich. Über den Sommer körperlich und geistig „gereift“, wird sie nun endlich von ihrem Schwarm Matthew Livingstone und seinen Freunden bemerkt. Frankie schwebt auf Wolke sieben, bis ihre Freundin Trish und ihrer feministisch eingestellten Schwester Zada sie wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholen. Wird sie nur von ihrem bekannten und beliebten Freund aus der Bedeutungslosigkeit erhoben? Sieht Matthew sie genauso? Frankie steht im Konflikt mit dem Wunsch Matthew zu gefallen, indem sie so Mädchenhaft wie möglich ist, und dem Verlangen, endlich richtig von ihm und den anderen wahrgenommen zu werden. Aber das Schlimmste: Matthew hat ein Geheimnis vor ihr: Er ist Mitglied im ehrenwerten Orden der Bassets, einem Bund, top secret und – nur für Jungs! Ein Hindernis, das Frankie mit Einfallsreichtum, Wiederstandsgeist und jeder Menge krimineller Energie zu überwinden versucht. Mit Aktionen wie „Wir vertrauen auf die Damen“, „Wauwaus im Fenster“ und der Gründung des Fischbefreiungsbündnisses bringt sie als Phantom die einfallslosen Streiche der Jungen auf eine andere Ebene. Sie will dazugehören, sie will sich beweisen. Sie will Matthew. Doch der, das bemerkt sie schmerzlich, würde sein Geheimnis niemals mit ihr teilen. Sie bleibt nicht lange unentdeckt. Als ihre Machenschaften auffliegen und erst ein andere für sie verantwortlich gemacht wird, wird ihr Denken und Fühlen durcheinander geworfen. Ist sie zu weit gegangen? Oder war das nötig, um ihren Weg zu finden? Ihren Weg vom Puschelhäschen zu jemandem, mit dem man rechnen muss!

Frankie hat mit allen Begebenheiten zu kämpfen, mit denen man in diesem Lebensabschnitt konfrontiert wird. Ihre Zweifel ob Matthew sie liebt, einer unmöglichen Mutter und der Suche nach ihrem Platz in der Welt. Sie will nicht nur die hübsche Freundin oder die kleine Schwester von jemandem sein, sondern sie selbst. Sie will ungeschriebene Regel übertreten um wirklich etwas zu verändern. Ihr reicht es nicht nur trotz des „Betreten Verboten“ - Schilds über den Rasen zu laufen. Sie will Macht und die Kontrolle. Auch Matthew gegenüber. Die Szene, in der Matthew sie wieder mal für den Orden versetzt und Frankie ihn deshalb mit Parker, ihrem Exfreund, geschickt eifersüchtig macht und so die „Macht“ wieder an sich reißt, finde ich genial. Sie ist ein typisches Beispiel für Frankies Art, Situationen und Menschen zu analysieren und sie zu ihrem Vorteil zu wenden. Mit ihrer Intelligenz ihrem Denken und ihrem Temperament hat Frankie Matthew einiges entgegen zu setzten. Das Problem: Matthew fühlt sich entmannt. Er hat es lieber, wenn sie nicht zu viel nachdenkt und sein hübsches Mädchen bleibt. Es macht sie wütend, aber sie will ihn und seine Freunde, bei denen sie sich so wohl fühlt nicht verlieren. Denn egal was er tut, ob er sie wütend macht, weil er ihre Grammatik verbessert, anstatt sich einfach über ein schönes Wort zu freuen, oder sie für den Orden versetzt und anlügt, eigentlich kann sie doch nicht anders, als ihn ganz „mädchenhaft“ zu lieben.

Diese Geschichte hat mich durch ihren ironischen, nüchternen Erzählstil, der teilweise im krassen Gegensatz zu dem Erzählten steht, mitgerissen und begeistert. Aber vor allem die Thematik hat mir besonders als Mädchen bis Frau die Zornesröte ins Gesicht getrieben. Ein Gefühl, dass man durch die Geschichte mitnimmt und leider, trotz der abschließenden Worte, nach der letzten Seite ein Gefühl der Niedergeschlagenheit hinterlässt. Auch, weil ich mich gut in Frankies Gedanken und Gefühlen wiederfinden konnte.

Ich stand während des Lesens wie Frankie im Konflikt mit mir selbst. Einerseits konnte ich das Buch nicht weglegen, andererseits fürchtete ich mich vor dem Moment, es zu schließen, weil das letzte Wort gelesen war. Ich wollte mich nicht mehr von den Sätzen trennen.
Alles in allem endlich eine intelligente Liebesgeschichte ab 14 mit viel sprachlichem Witz und einem nicht ganz so perfektem Happy- End.